Julie & Julia – Julie Powell

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In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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Julie & Julia – Julie Powell

Worum geht’s?

Eine relativ hysterische Frau (Julie Powell) hat vor ihrem 30. Geburtstag eine Art Midlife-Crisis und beginnt ein Projekt, bei dem sie sich innerhalb eines Jahres durch Julia Childs “Mastering the art of french cooking” durchkochen muss. In 365 Tagen will sie 524 Rezepte kochen… neben ihrem Vollzeitjob, während eines Umzugs, mit Ehemann.

Wie ist das Buch geschrieben?

Julie Powell schreibt über sich selbst und versucht dabei, witzig zu sein. Man muss anerkennen, dass sie sehr ehrlich ist und nicht mal ihre Flucherei unter den Teppich kehrt.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Mit Durchhaltevermögen schafft man alles.

Kritik

Buoh, hat mich dieses Buch bis ein paar Seiten vor Schluss genervt! Ernsthaft, wenn alle Blogger so wären wie die Frau, würd’ ich keine Blogs mehr lesen. Man erwartet sich eine Schilderung des Projekts und was man zusätzlich bekommt ist die Erzählung einer Wahnsinnigen, die tausend und abertausende Zusammenbrüche wegen Crêpes und Hummer bekommt, daneben andauernd von Sex redet, irgendwie gar nix auf die Reihe bekommt und zum Schluss dann doch noch “berühmt” wird.
Im Film kommt Julie Powell recht nett rüber, dafür kann sie sich bei Nora Ephron bedanken, die das Drehbuch an das Buch nur “angelehnt” hat, aber ihr eigenes Buch macht sie wirklich nicht sympathisch. Mannomann.

Aber okay, die Idee sich durch einen Klassiker durchzukochen ist ganz nett und zum Schluss beendet sie das Projekt positiv und ist nicht von ihrem Mann geschieden. (Was mich ernsthaft verwundert, der Mann muss eine Engelsgeduld haben.

Links

Julies persönlicher Blog
Julie Powell Bücherblog

Bewertung:

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Julie & Julia – Julie Powell

Autorin: Julie Powell
Verlag: Goldmann Verlag
Kosten: ab 7,99 €
ISBN: 978-3442471331

Frustkuchen: Erdnuss-Cheesecake

Da wir die letzten 5 Tage ohne Internet auskommen mussten, hatte ich unerwarteterweise mal viel Zeit um zu putzen, zusammenzuräumen, zu kochen und zu backen. Aus lauter Frust über das lange Wochenende und die daraus resultierende Warterei auf die Techniker (Jaaaaa okaaaay, die dürfen auch mal frei haben – aber nicht dann, wenn mein Modem nicht funktioniert!!) habe ich einen sehr kalorienreichen Cheesecake gebacken. Das Rezept hab’ ich von einer Freundin und sie hat es wiederum irgendwo aus den Weiten von chefkoch.de!

Die Erdnüsse sind in diesem Kuchen nur im Boden, das heißt die Käsemasse bleibt davon unberührt. Aber wenn ihr eine höhere Erdnussdosis haben wollt, könnt ihr natürlich auch noch eine Handvoll davon in die Käsemasse rühren!

Dieser Cheesecake schmeckt auf jeden Fall superlecker und ist leider unglaublich schnell aufgegessen!

Hier also zum Rezept für den

Erdnuss-Cheesecake

Zutaten

300 g Butterkekse
80 g Butter
100 g Erdnüsse (ungesalzen)

600 g Frischkäse
150 g Crème Fraîche
5 Eier
100 g Demerara Zucker (braun)
1 TL Vanilleessenz

Zubereitung

Das Backrohr auf 150°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Zerbröselte Butterkekse

Die Kekse zerbröseln und mit den gehackten Erdnüssen und der geschmolzenen Butter vermischen. Dann die Masse fest in die Springform drücken und für ca. 15 min im Rohr backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Ungebackener Boden

Gebackener Boden

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Dann in einer anderen Schüssel die Eidotter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren, dann den Frischkäse und die Crème Fraîche unterrühren. Wenn alles gut vermischt ist, das Eiweiß (und falls gewünscht noch eine Hand voll Erdnüsse) vorsichtig unterheben.

Wer findet die Stelle, wo mein Sohn seine Finger in die Masse gepatscht hat? *hihi*

Die Käsemasse auf den vorgebackenen Boden gießen und für ca. 2 Stunden im Rohr backen lassen. Der Kuchen sollte hellbraun sein, wenn er aus dem Rohr kommt.

Ganz frisch ist der Kuchen recht fluffig, die käsige Konsistenz bekommt er erst nach dem Abkühlen, da sackt er zusammen und er schmeckt wie ein Käsekuchen schmecken soll – superlecker!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
- mit Preisen vom 17.05.2013: ca. 0,97 €

Erdbeer- Ideen

Hallo meine lieben LeserInnen!

Da ja bei uns jetzt eeeendlich die heimische Erdbeersaison angefangen hat und ich ja eigentlich nicht so der hardcore Erdbeer-Fan bin, wollte ich mal bei euch nachfragen:

“Was ist euer liebstes Erdbeer-Rezept?”

Ich werd’ versuchen, jeden Vorschlag auszuprobieren, also nur her mit euren Ideen!

Bisherige Vorschläge:

Süß
Erdbeer-Stanizel
Erdbeer-Pavlova
Erdbeeren mit Sahne
Erdbeeren in kaltem Teepunsch
Erdbeer-Tarte
Erdbeer Panna Cotta
Erdbeer Cheesecake
Erdbeer-Schilcher-Bowle
Erdbeer-Crumble

Pikant
Grüner Salat von Spinat mit Halloumi und Erdbeeren
Erdbeer-Gurkensalat
Käsebrot mit Erdbeeren

Blick ins Kochbuchregal

Könnt ihr euch noch an den Tag der offenen Küche letztes Jahr erinnern, den Steph vom Kuriositätenladen gestartet hat? Dieses Jahr ruft sie dazu auf, unser Kochbuchregal herzuzeigen. Natürlich muss ich da wieder mitmachen! ;-)

Seit letztem Jahr hat sich in unserem Wohnzimmer einiges verändert. Da der kleine Mann jetzt schon recht mobil ist (o-ooooh) und gerne Bücher zerreißt und an Kabeln zupft, mussten wir unseren Raumteiler an die Wand stellen und einige unserer Bücher in Kisten verpacken und in den Keller verbannen *schnief* Aber meine Kochbücher sind natürlich da geblieben und wohnen jetzt in den am höchsten gelegenen, für den kleinen Mann noch nicht erreichbaren, Regalfächern.

Ich hab’ mal so überflugsmäßig gezählt, ich hab’ für eine foodbloggerin eher wenig Bücher, nämlich nur so ca. 50. Ich borge mir aber öfter mal Kochbücher in der Bibliothek und von Freunden oder Familie aus, da mein Budget eher begrenzt ist und schon eher mikrig ist ;-) Aber das ist auch recht gut so, weil mit wenig Geld muss man kreativer sein und das macht mir Spaß! Es gibt ja auch noch das Internet, in dem ich schon viele viele viele Stunden auf Rezeptsuche zugebracht habe.

Ordnung hab’ ich eigentlich, wie ihr seht, keine wirkliche im Kochbuchregal. Ich stell’ die Bücher einfach dort wieder hin zurück, wo Platz ist. Fertig.

Themenmäßig geht’s in meiner Kochbuchsammlung recht bunt zu, wobei ich anscheinend zur Ethno-Küche tendiere. Von Russland über Italien, Ungarn bis hin zu Vietnam gibt’s bei mir recht viele Länder im Regal zu finden!

Ich habe auch ein recht altes Kochbuch, das aus dem Jahre 1932 stammt (aber nicht mein ältestes Buch ist, das ist nämlich aus dem Jahre 1836) und ein oberösterreichisches Kochbuch für landwirtschaftliche Haushalte ist. Ich hab’ schon einiges gekocht daraus und bin immer wieder überrascht, wie viele Eier man früher für manche Rezepte verwendet hat! *puh*

Prinzipiell geh’ ich recht umsichtig mit meinen Kochbüchern (und prinzipiell allen Büchern) um, aber ich schreib trotzdem zu jedem Rezept Anmerkungen dazu und wann ich es zum ersten Mal gekocht habe. Da können dann so Dinge wie “Viel zu süß! Nächstes Mal weniger Zucker verwenden”, “Unlogisches Rezept” oder “Wahnsinnig toll!” dabei stehen. Natürlich passiert es mir auch, dass mal ein bisschen Teig auf der Seite landet oder etwas Kernöl hineintropft aber das macht die Kochbücher für mich persönlich nur noch sympathischer und zeigt meiner Meinung nach, dass das Kochbuch etwas taugt, weil es oft benutzt wird!

Natürlich lese ich auch Kochmagazine, aber ich bewahre seit kurzem fast keine mehr auf. Früher hab’ ich alles aufgehoben aber vor ein paar Monaten bin ich draufgekommen, dass ich die Rezepte eh nie nachkoche und hab’ dann tabula rasa gemacht und einfach alle Gratishefte weggeschmissen. Seitdem nehme ich auch nur mehr selten welche mit, weil die eh meistens nur Schund sind und die Rezepte nicht wirklich funktionieren.

Aber unsere Beef-Sammlung (uns fehlt nur Heft 2, ansonsten haben wir alle!) steht natürlich auch im Regal und die Hefte werden immer wieder durchgeblättert und gelesen. Was für ein tolles Magazin, nicht nur für Männer ;-)

Tja, wie ihr seht ist meine Kochbuchsammlung noch ausbaufähig. Die französische Küche oder ein Grillbuch ist leider gar nicht zu finden bei mir *schnief* aber das wird noch kommen!

Tja, das war’s auch schon! Wie viele Kochbücher besitzt ihr? Oder recherchiert ihr lieber im Internet nach neuen Rezepten?

Mein Mittagessen: KW 19

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

Hatte ihr einen schönen Feiertag und einen schönen Muttertag? Meine Woche war superspitze, das könnte so weiter gehen! Und mein Essen war auch toll, aber seht selbst.

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Montag, 6. Mai 2013: Endlich mal wieder hat’s Nudeln mit Bolognese Sauce gegeben. Mmmh!

Dienstag, 7. Mai 2013: Ich hab’ mir vegane Hirselaibchen eingebildet. Naja, nicht so der Renner.

Mittwoch, 8. Mai 2013: Der total unvegane, weil mit Käse und Schlagobers zubereitete, Hirseauflauf war super!! Hat genial geschmeckt!

Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 9. Mai 2013: Mein Freund und ich waren unglaublich faul, daher gab’s für uns einen Feiertags-Kebap vom Kebapmann unsere Vertrauens ;-)

Freitag, 10. Mai 2013:  Ich hab’ mir panierte Champignons mit Salzerdäpfeln, Schnittlauchsauce und Grünem Salat mit Kernöl-Balsamico-dressing gewünscht und gekocht. Mmmmh!

Samstag, 11. Mai 2013: Weil ich so viel Gemüse über hatte, gab’s eine supergute Gemüsesuppe zu mittag! 

Muttertag, Sonntag, 12. Mai 2013: Wir waren schön essen. Ich hatte Bärlauchcremesuppe, Wollschweinfiletspitzen mit Speck und Gnocchi und einen Ölspurteller (Vanilleeis mit Kürbiskernkaramell und Kürbiskernöl) Mmmmmh!

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Fazit: Geniale Woche mit relativ wenig Fleisch (so wie’s sein soll) und viel selbst gekochtem! Super!

Vergangene Wochen:

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Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Ich liiiehiiiiebe die Rhabarberzeit. Und da es jetzt auch endlich am Bauernmarkt heimischen Rhabarber in Hülle und Fülle gibt, (Ich hab’ kein Problem damit, ein paar Wochen auf österreichische Produkte zu warten – Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude! :-) ) gab’s bei uns in der letzten Woche auch schon die bewährten Rezepte vom Rhabarbercrumble und Rhabarberkompott. Natürlich musste auch was Neues her, und geworden ist es eine superleckere Joghurt Panna Cotta. Mit Joghurt deshalb, weil’s dadurch einfach leichter wird, das Ganze.

Hier also mein Rezept für

Joghurt Panna Cotta mit Rhabarber

Zutaten (für 4 Desserts)

4-5 Stangen Rhabarber
3 EL Zucker
etwas Wasser

250 ml Schlagobers
500 ml Joghurt
5 Blatt Gelatine
6 gehäufte EL Zucker
1 Vanillestange

Zubereitung

Den Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und mit dem Zucker und etwas Wasser in einem Topf weich dünsten, aus dem Wasser nehmen und auf 4 Dessertschalen aufteilen. (Man kann den Rhabarber natürlich auch mit etwas von dem Dünstwasser pürieren, wenn man keine Stücke haben möchte)

Den Schlagobers in einem anderen Topf mit dem Zucker und der aufgeschlitzten Vanilleschote aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Während dessen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Wenn sie weich sind, das Wasser mit den Fingern vorsichtig aus den Gelatineblättern ausdrücken und in den noch warmen Schlagobers rühren. Dann das Joghurt unterheben, gut umrühren, sodass sich die Gelatine überall verteilt und die Schlagobers-Joghurt-Gelatinemasse auf die Dessertschalen aufteilen.

Jetzt über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag als Nachtisch servieren! Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person:
- mit Preisen vom 4. Mai 2013: ca. 1,53 €

Mein Mittagessen: KW 18

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

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Montag, 29. April 2013: Mein Freund hat sich ein Linsencurry gewünscht und das hat’s auch gegeben. ;-)

Dienstag, 30. April: Ich hab’ nochmal Linsencurry vom Vortag mit Reis gegessen.

Mittwoch, 1. Mai 2013: Ich war alleine zu Hause und hab’ mir köstliches Rehfilet in Schilcherrahmsauce mit Erdäpfeln gemacht. *YUM*

Donnerstag, 2. Mai 2013: Ich hab’ mit meinem Sohn zusammen Avocado, Paradeiser, Gurken, Brot und als Nachspeise Wassermelone gegessen.

Freitag, 3. Mai 2013: Hab’ Krautfleckerl gemacht und leider waren sie nicht gut :-( Aber gegessen haben wir sie trotzdem… mit Ketchup ging’s ;-)

Samstag, 4. Mai 2013: Meine Schwiegereltern waren in der Stadt und wir sind ins Opatija essen gegangen. Ich hab’ Pljeskavica auf Hirten Art mit Pommes gegessen. Waren sehr gut!

Sonntag, 5. Mai 2013: Wir haben die am Samstag am Bauernmarkt gekauften Bachforellen gegrillt und sie mit Petersilerdäpfeln und Salat mit Kernöl-Balsamicodressing gegessen. Mmmmh!

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Fazit: Wieder eine supergute Woche! (Wenn man von den Krautfleckerl absieht…)

Vergangene Wochen:

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