Essen in Vietnam

Diesen Artikel habe ich in meinem persönlichen Blog (der nicht mehr weitergeführt wird) vor 2 Jahren gepostet und da ich gerne alle Essens-Posts an einem Platz haben möchte, teile ich ihn jetzt auch hier auf verkocht! mit euch!

Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, reisten mein Freund und ich im Februar 2010 für einen Monat durch Vietnam (was ich sehr seeeeeehr empfehlen kann) und wir haben dabei wirklich ausgezeichnet gegessen. Hier also mein Eindruck der vietnamesischen Küche:

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Die vietnamesische Küche ist sehr stark von anderen Ländern geprägt. Da das Land tausende von Jahren von den Chinesen, hundert Jahre von den Franzosen und 20 Jahre von den Amerikanern besetzt war, findet man dementsprechende gemischte Speisen in den Restaurants. Wir haben eigentlich schon überall gegessen – in teuren (haha!) Restaurants, in Cafés und in Garküchen gleich an der Straße. Es war eigentlich immer überall sehr gut!

Trink-Kokosnuss

Typisch vietnamesisch heißt, dass süß, sauer, salzig und scharf eine perfekte Mischung eingehen! Das beste Beispiel dafür finde ich, ist die Pho – DIE Nudelsuppe Vietnams – schmeckt sauer (durch Limetten), salzig (Sojasauce) und scharf (chili) und etwas süß (Nudeln) gleichzeitig! Grünen Koriander und Paradeiser noch dazu und man hat ein perfektes Frühstück! (Ja, die Vietnamesen essen Suppe zum Frühstück – mir taugt das total!)

 

Pho Ga (Pho mit Huhn)

Die Küche im Norden Vietnams ist sehr von China beeinflusst, hat aber auch Eigenheiten. So dominiert hier Wild und Speck die Speisekarte!
Die typische Fischsauce, Nuoc mam genannt, wird eher in der südvietnamesischen Küche und in Küstengebieten verwendet. Verfeinert mit Koriander, Limettensaft und Chilis schmeckt es perfekt zu allem, was man im entferntesten Dippen kann!

Ein Relikt der Franzosen – Schokotarte!

Wie vorher erwähnt, hatten auch die Franzosen bei der Küche Vietnams ihre Finger im Spiel. So findet man zahlreiche Cafés mit Croissants und Tartes oder verkaufen die Garküchen und Marktstände Baguettes mit Ei, Koriander, Chili, Gurken etc. (Extrem lecker!!)

Was wir in Vietnam auch gegessen haben, es hat uns bisher alles geschmeckt! Und vor allem hatten wir niemals Verdauungsprobleme!

Unser Lieblingsessen

Matthias Lieblingsessen: Sautiertes Huhn mit Chili und Zitronengras
Bernadettes Lieblingsessen: Sautiertes Wild mit Pilzen aus Sa Pa

Kolumbianische Maiscremesuppe mit Milch

Zur Zeit bin ich gerade total am Suppentrip. Ich könnte mich nur von Suppen ernähren. Okay… Suppen, die Kürbis enthalten, esse ich zur Zeit nicht. Jetzt denkt ihr euch sicher „Wieso erzählt die uns das?“ Naja… ich muss euch ein Geständnis machen – ich habe schon fast 4 Monate nicht mehr so richtig gekocht. Weil mir von allem Essen einfach nur schlecht wurde. Und von Essensgerüchen. Und von Kürbis. *bäh* Langsam wird’s jedoch wieder. Solange nirgendwo Kürbis drin ist. *igittigitt*

Wahrscheinlich habt ihr es jetzt schon erraten – richtig – ich habe bald einen kleinen Souschef oder eine kleine Souschefin, die mir helfen wird, die Rezepte auf diesen Blog zu stellen! Wahrscheinlich schreienderweise…

Nun aber schluss mit Privatangelegenheiten – auf zur Suppe, die, wenn ich mich selber loben darf, ausgezeichnet geworden ist! Das Rezept ist aus dem Buch „1000 recipes to try before you die“, das ich von meiner besten Freundin zu Weihnachten/Geburtstag bekommen habe. Cooles Buch, aus dem ich sicher öfter was kochen werde! Jetzt aber genug geredet – hier das nur leicht abgewandelte Rezept. Weiterlesen »

Resteverwertung: „Abgröste“ Knödel

Na, habt ihr den gestrigen Feiertag wieder mal gut überstanden? Bei uns ist es so, dass nach den Feiertagen von der ganzen Völlerei natürlich auch etwas übrig bleibt. Knödel sind da so ein typischer Fall. Die Gans ist zwar fast aufgegessen, das Rotkraut total weggeputzt, aber Knödel hat man wieder einmal zu viele gemacht.
Naja, das ist ja wirklich kein Problem, macht man eben „Abgröste“ Knödel damit! Egal, welche Knödel ihr bei der Hand habt – Griesknödel, Erdäpfelknödel, Semmelknödel, Serviettenschnitten etc.  – ihr könnt alle dafür verwenden. (Naja, irgendwelche süßen Knödel würde ich nicht nehmen…)

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Vorschau und Vorsätze für 2012

Hallo liebe LeserInnen!

Ich bin wieder zurück aus meiner 3wöchigen Versenkung, die teils wegen Weihnachten und teils wegen eines Kurztrips nach Münster zustande gekommen ist! Aber jetzt bin ich ja wieder da und voller Motivation kann ich ins neue Jahr starten! Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachten und seid gut ins Jahr 2012 gerutscht! Prosit!

Tja, was habe ich also so vor im Jahre 2012?

- Meine Küche von oben bis unten durchputzen: Bei 2 m² denkt man sich eigentlich, dass das ja nicht so das Problem sein kann, aber MANNO, hab’ ich viel Zeugs!

- Mehr Backen mit Früchten: Schokolade und Nüsse sind ja gut und schön… aber Früchte wären halt etwas gesünder. Na gut… Kuchen und so sollte man sowieso nicht jeden Tag essen, aber mit Früchten gebacken hat man da dann wenigstens nicht so das schlechte Gewissen!

- Mehr selber machen: 2011 war in diesem Sinne schon recht erfolgreich, ich kann das aber noch mehr ausbauen, das weiß ich einfach!

- Ein Monat vegetarisch leben: Ob dieser Vorsatz heuer einzuhalten ist, weiß ich noch nicht, vielleicht versuche ich es am Jahresende einmal!

Ich denke, das war fürs Erste einmal genug – was habt ihr für Vorsätze für 2012 gefasst?

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