Veröffentlicht am 14 Dezember, 2009 von Bernadette
Ich kann mich sehr sehr selten jahrelang an einen Geschmack erinnern. Aber die Fischsuppe, die ich vor 8 Jahren beim Schüleraustausch in Finnland zu essen bekam ist mir immer in Erinnerung geblieben. Es war (und ist bis heute) die beste Fischsuppe, die ich jemals gegessen habe!
Leider ist mir das Originalrezept enthanden gekommen *schnief*, aber ich habe versucht, es zu rekonstruieren, und ich finde, es ist mir recht gut gelungen!

Zubereitung:
Gemüse in etwa gleich große Würfel schneiden. Dann, angefangen mit dem Zwiebel, alles anbraten und, wenn leicht gebräunt, mit einem größeren Schluck Weißwein aufgießen. Dann den Schlagobers und die gleiche Menge Wasser dazugeben. Kochen lassen bis die Kartoffelstücke fast durch sind. Jetzt den Lachs (in kleine Stücke geschnitten) mitkochen lassen bis er durch ist. Die Suppe würzen und servieren. Einfach, aber sehr sehr lecker!

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Veröffentlicht am 28 November, 2009 von Bernadette
Die Pitahaya oder auch Drachenfrucht (Hylocereus undatus) ist eine südamerikanische Kaktusfrucht, die vorwiegend in Vietnam, Nicaragua und Israel angebaut wird. Unsere kam (woher sonst?) aus Vietnam.

Wenn man die Frucht vor sich liegen hat, fällt einem sofort die Farbe auf. Leuchtend rosa mit grünen Blättchen wirkt sie sehr knallig!

Doch wenn man sie aufschneidet wird man überrascht. Weißes Fruchtfleisch mit kleinen schwarzen Samen kommen zum Vorschein! Die Konsistenz des Fruchtfleisch erinnert an die einer Kiwi, der Geschmack ist jedoch sehr mild, erfrischend und etwas süßlich. Man kann es nicht wirklich mit anderen Früchten vergleichen. Es gibt die Früchte auch in gelb, die auch aromatischer sein sollen.
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Veröffentlicht am 25 November, 2009 von Bernadette
Okay, ich denke, Mürbteig hat wohl jeder schon gemacht… deshalb habe ich auch lange darüber nachgedacht, ob ich das Rezept überhaupt posten soll. Aber da ich ja das Lemon tart Rezept gepostet hab’, sollte ich auch den dazugehörigen Teig posten.
Einfacher Mürbteig
Pâte brisée
0,25 kg Mehl glatt
80 g Butter
60 g Staubzucker
1 Msp Backpulver
Prise Salz
1 Eidotter
100 ml Milch
Butter, Zucker & Eidotter schaumig rühren. Die Hälfte des Mehls und die Milch dazumischen. Das restliche Mehl mit Backpulver mischen, auf die Arbeitsfläche sieben und mit der Rührmasse verkneten. Diesen Teig nicht rasten lassen, sondern sofort verarbeiten, da ja Backpulver drin ist!
Bei 180 °C für 25-40 min backen.

Für die Verarbeitung des Teiges für die Lemon tart den Teig nicht zu dick ausrollen und in die Quiche/Tarte-Form legen. Den über den Rand stehenden Teig abschneiden, aber nicht zu viel, da sich der Teig ziemlich zusammenzieht (wie man im Foto erkennen kann. Also nicht so machen wie ich, obwohl sich die Füllung trotzdem im Teig ausgegangen ist!)

Dann trockene Bohnen (ich habe dafür Wachtelbohnen verwendet) in den Teig füllen und ins Rohr zum Backen geben.
Nach der empfohlenen Backezeit aus dem Rohr nehmen (immer beobachten, ob die Ränder eh noch nicht schwarz werden) und die Bohnen entfernen. Die Bohnen können jederzeit wieder zum Blindbacken verwendet werden.
Nach dem Abkühlen kann man den Teig füllen, zum Beispiel mit dieser Füllung.

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Veröffentlicht am 24 November, 2009 von Bernadette

Heute einmal etwas ganz anderes! Da ich bis vor ca. 2 Wochen immer nur englischsprachige Food-Blogs gelesen habe, hatte ich keine Ahnung, dass es sowas wie Food-Events überhaupt gibt. Das heißt, jemand gibt ein Thema vor und andere kochen dann nach diesem Thema und stellen es auf ihre Blogs.
Nun, die Hüttenhilfe macht das anders. Sie gibt ein Thema vor und man muss sich auf einem anderen Blog ein Rezept dazu suchen und nachkochen – das ganze nennt sich dann Fremdkochen!
Et voilá – da mach’ ich doch glatt mit!
Ausgesucht habe ich mir ein Antipasti-Rezept von Lucullian delights – einer Italienerin. Und die muss ja wissen, was Antipasti sind, oder?
Erdäpfel- Fenchelküchlein mit Avocadocreme
Zutaten:

1 größerer Erdapfel pro Person
1/2 EL Fenchelsamen pro Person
1 reife Avocado
Limettensaft (oder in meinem Fall Zitronensaft)
Zwiebel, gehackt
Salz
Olivenöl, extra vergine
Zubereitung:

- Die Erdäpfel reiben und mit Salz und den Fenchelsamen mischen.
- Die Küchlein in einer Pfanne mit Olivenöl braten. (Ilva verwendete hier eine runde Keksform, ich besitze so etwas jedoch nicht) Vorsichtig braten, da die Küchlein sehr schnell ankleben und dann natürlich anbrennen!
- Die Avocado pürieren und mit ein paar Tropfen Limetten- oder Zitronensaft und Salz vermischen. Dann kann man die Creme entweder mit den gehackten Zwiebeln vermengen oder man serviert die Zwiebel und die Avocadocreme als Garnierung auf den Küchlein.

Obwohl mich das Braten der Erdäpfel unglaublich frustriert hat war der Geschmack am Ende den Aufwand wert. Die verschiedenen Geschmäcker spielen in diesem Ensemble einfach perfekt zusammen!
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Veröffentlicht am 21 November, 2009 von Bernadette
Dieses Rezept ist eine Kreation von mir und gleichzeitig eine Abwandlung der spanischen Albondigas. Es wird jedoch ohne Paprika zubereitet. Beim Namen wurde ich von Dr. Sheldon Cooper inspiriert ;o)
Zutaten für 4 Personen:
Öl
0,75 kg Faschiertes (was auch immer man gerne nehmen möchte)
30 g geriebener Grana Patano (oder Parmesan)
2 TL getrockneter Oregano
1 EL frischer Rosmarin, glein gehackt
1 Ei
Salz
Semmelbrösel
Für die Sauce:
Öl
1 großer Zwiebel
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleine Chilischote, klein gehackt
2 TL getrockneter Oregano
1 Dose enthäuteter Tomaten
1 EL Essig
1 Schuss Milch
1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:
Für die Tomatensauce den Knoblauch und den Zwiebel im heißen Öl anbraten, dann Chili, Oregano und Tomaten dazugeben. Und jetzt ein guter Tipp von Herrn Jamie Oliver: Tomaten nicht zerteilen, da sonst die Sauce bitter wird. Also vorsichtig sein beim umrühren! Dann die Sauce für ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Die Milch dazugeben und umrühren, damit sie sich auch wirklich gut mit den Tomaten vermischt und nicht ausflockt. Dann den Essig dazu und abschmecken.
Während die Sauce köchelt, die Bazingas zubereiten.

Dazu verknetet man alle Zutaten miteinander und gibt so viele Semmelbrösel dazu, bis die Masse so fest ist, dass man gut daraus Kugeln formen kann. Sie braucht nicht allzu fest sein, aber soll auch nicht flüssig bleiben.

Dann die Bällchen in einer Pfanne von allen Seiten gut und so lange braten, bis sie fast durch sind. Die Bällchen zur Sauce dazugeben und noch einmal im Rohr für eine gute halbe Stunde bei 200°C fertig garen lassen. Dann den in Würfel geschnittenen Mozzarella dazumischen, zergehen lassen bis er anfängt, Fäden zu ziehen und servieren!
Schmeckt fantastisch!

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Veröffentlicht am 17 November, 2009 von Bernadette

Das Rezept dieser zitronigen Köstlichkeit habe ich von England mitgebracht. Meine hostmum hat mir ziemlich freie Hand in der Küche gelassen, somit konnte ich viele VIELE Dinge ausprobieren, die für mich normalerweise zu teuer oder für die man Zutaten gebraucht hätte, die man in Österreich nicht so leicht bekommen hätte!
Die Tarte ist wirklich sehr zitronig, also sollte man Zitronen schon wirklich auch mögen, wenn man sich an dieses Rezept heranwagt!
Als erstes muss man einmal einen Mürbteig in einer Tarte-Form für 10 min bei 180°C blind backen. (Blind backen = mit trockenen Bohnen gefüllt backen, damit der Teig am Boden bleibt und die Form behält)
Danach kommt die Zitronenfüllung. Dafür braucht man:
Geriebene Zitronenschale von 2-3 Zitronen
150 ml Zitronensaft (ca. 4 Zitronen)
200 g Zucker
120 ml Schlagobers
3 Eier (ganz)
3 Eidotter
Staubzucker zum Dekorieren
Ofen auf 150°C vorheizen. Die Zitronenschale, Zitronensaft und den Zucker mit einem Mixer auf niedriger Stufe verrühren. Dann langsam den Schlagobers einrühren bis eine homogene Mischung entsteht. Dann die Eier und die Dotter nacheinander einrühren.
Die Füllung in den vorgebackenen Mürbteig einfüllen und ca. 20 min backen, so lange bis die Flüssigkeit gerade fest geworden ist. Sie darf jedoch nicht bräunen! Herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

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Veröffentlicht am 31 Oktober, 2009 von Bernadette
Als ich letzte Woche am Bauernmarkt einkaufen war fielen mir neben den vielen Äpfeln, Quitten und Maroni diese Früchte hier auf:

Sie wurden an allen Ständen als „Steirische Kiwis“ angeboten und wachsen laut Bäuerin auf Sträuchern.
A Spalierobst hoit!
teilte sie mir liebevoll mit. Neugierig, wie ich bin, musste ich die kleinen Racker natürlich gleich mit nach Hause nehmen und kosten. Vom Geschmack her sind sie irgendwo zwischen Kiwi und Stachelbeere angesiedelt. Von der Größe her kommen sie auch näher an Stachelbeeren heran, wenn man die Früchte jedoch von Innen ansieht, ist der Vergleich mit der Kiwi nicht mehr ganz so weit hergeholt!

Ich hab’ noch nicht genau herausgefunden, was man mit den kleinen Dingern machen kann, aber zum „veressen“ taugen sie alle mal!
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Veröffentlicht am 30 Oktober, 2009 von Bernadette
Herzlich Willkommen auf unserem persönlichen Koch- und EssBlog! Wir sind junge Leute aus Österreich, die leidenschaftlich gerne kochen und darüber reden bzw. schreiben!
Wir werden hier Rezepte, Nahrungsmittel, Kühlschränke, Aufgaben, Desaster etc. vorstellen!
Willkommen in unserem Chaos!
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